Ratgeber

Die häufigsten Fehler vor dem Druck

Eine praktische Schlusskontrolle für Überschriften, Trennungen, Seitenverweise und übernommene Korrekturen vor der Druckfreigabe.

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Kurz vor der Druckfreigabe steigt der Zeitdruck – und genau dann bleiben kleine Unstimmigkeiten besonders leicht stehen. Eine strukturierte Schlusskontrolle hilft, Text und Gestaltung noch einmal mit Abstand zu betrachten.

1. Wiederkehrende Angaben vergleichen

Stimmen Namen, Funktionen, Telefonnummern, Internetadressen und Schreibweisen auf allen Seiten überein? Wiederholte Informationen sollten nicht nur für sich korrekt, sondern überall identisch sein.

2. Überschriften und kurze Texte prüfen

Große Überschriften, Inhaltsverzeichnisse, Bildunterschriften und Kästen werden beim Lesen des Fließtextes leicht übersprungen. Gerade dort sind Fehler jedoch besonders sichtbar.

3. Trennungen und Zeilenumbrüche kontrollieren

Nach der Gestaltung oder nach späteren Textänderungen können ungünstige Trennungen, einzelne Wörter am Zeilenende oder unschöne Umbrüche entstehen. Auch doppelte Leerzeichen und falsch gesetzte Gedankenstriche fallen häufig erst im Layout auf.

4. Seitenzahlen und Verweise abgleichen

Inhaltsverzeichnis, Seitenzahlen, Kapitelverweise und Hinweise wie oben oder nebenstehend müssen zur finalen Fassung passen. Verschiebt sich der Umfang, können frühere Verweise unbemerkt falsch werden.

5. Übernommene Korrekturen nachprüfen

Eine markierte Korrektur ist noch keine ausgeführte Korrektur. Nach der Übernahme sollte kontrolliert werden, ob alle Änderungen richtig umgesetzt wurden und ob dabei keine neuen Fehler oder Umbrüche entstanden sind.

6. Die finale Datei prüfen

Für die Freigabe zählt die tatsächlich zu druckende Datei. Deshalb sollte die abschließende Kontrolle auf der letzten PDF-Fassung stattfinden – nicht nur auf einem älteren Manuskript.

Vor der Freigabe lieber einmal mehr hinsehen.

Ich übernehme den sorgfältigen Schlussblick auf Ihre Publikation.

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